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DESCRIPTION:Zu viel? Zu wenig? Zu unkontrolliert? Zu inhuman?\n\n[vortrag&d
 iskussion]\n\nZu viel? Zu wenig? Zu unkontrolliert? Zu inhuman?\nDeutschla
 nds Migration und\nMigrationsproblem\n\nDatum: Dienstag\, 24. Juni 2025\, 
 19 Uhr \nOrt: Bochum\, Ruhr-Universität – AStA-KulturCafé\, Universit
 ätsstr. 150\nGastreferent: Ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt\
 nVeranstalter: Gruppe kritik&argumente\n\nMigration war das Thema des jün
 gsten Wahlkampfes. Und zwar gleich in der Form einer Frage von unser aller
  Sicherheit\, wofür ein paar Attentate den passenden Anlass gaben. Die wu
 rden von Politikern quer durch das demokratische Spektrum mit dem Migratio
 nshintergrund der Attentäter zusammengeschlossen in einer dreist-absurden
  Weise\, die offenbar ins geistig-moralische Repertoire ihres Berufsstande
 s gehört.\nMigration aktuell als Problem für „unsere Sicherheit“\, g
 enerell als Gefahr für ein Ding namens „unsere Kultur und Identität“
  – das darf sie auf keinen Fall sein\, wofür die Politik endlich zu sor
 gen hat\; darüber besteht Einigkeit. Und gleichzeitig wird ebenfalls ziem
 lich einhellig beteuert\, dass Migration\, nützliche\, selbstverständlic
 h auch weiterhin sein muss: „für unseren Standort“\, „für unseren 
 Wohlstand“\, irgendwie auch für „unsere Zukunft“ und diese Dinge. B
 eteuerungen dieser Art sind eigenartig.\n\nSie unterstellen nämlich erste
 ns bei denen\, an die sie sich richten\, den Glauben\, letztlich wäre es 
 ein großes Privileg\, dieses Land als „Heimat“ bewohnen zu dürfen\, 
 die man sich eigentlich und wenigstens nicht mit Fremden zu teilen braucht
 . Um sie aber zweitens mit Verweisen auf den Nutzen\, den sie als Deutsche
  von den Leistungen der Migration haben\, mit der dauerhaften Anwesenheit 
 von Fremden zu versöhnen. Und weder beim Stolz auf ein „Wir“\, das im
  Grunde keine Fremden verträgt\, noch bei der verordneten Duldung der Fre
 mden als Nützlinge für „uns“ darf es die so angesprochenen Deutschen
  irritieren\, dass „ihre Heimat“ für sie mehrheitlich exakt die öden
  Rollen vorsieht\, in denen sie dann\, wenn überhaupt\, auch ihren 30% Ze
 itgenossen „mit Migrationshintergrund“ begegnen – auf dem Arbeitsmar
 kt\, auf dem Wohnungsmarkt\, in den Wartelisten bei staatlichen Ämtern un
 d bei Kassenärzten …\n\nDarum kümmern sich engagierte\, volksfreundlic
 he Politiker\, die auch für die regelmäßig in Hass umschlagende Xenopho
 bie ihres Volkes ein offenes Ohr haben. Die organisieren also beides: die 
 Migration und die Lebendigkeit eines patriotischen Herr-im-Haus-Standpunkt
 s\, der mit Migration immer so schlecht zurechtkommt. Für beides haben si
 e ihre Gründe. Die erklärt der Vortrag.
LOCATION:ASta KulturCafé Ruhr-Universität Bochum
SUMMARY:Deutschlands Migration und Migrationsproblem
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 und-migrationsproblem
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