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Israelische Zivilgesellschaft im Kampf für Demokratie und Menschenrechte

Vortrag und Diskussion

Die israelische Zivilgesellschaft steht gegenwärtig vor beispiellosen Herausforderungen durch eine Regierung, die demokratische Grundprinzipien und Menschenrechte zunehmend infrage stellt. Dieser Vortrag führt kurz in grundlegende Theorien zu Protestbewegungen und zivilgesellschaftlichem Engagement ein und untersucht, wie diese Konzepte im israelischen Kontext wirksam werden. Dabei werden sowohl klassische Ansätze der sozialen Bewegungstheorien als auch neuere Perspektiven auf demokratische Resilienz beleuchtet. Im Fokus steht die Frage, warum eine aktive Zivilgesellschaft gerade im heutigen Israel eine existenzielle Bedeutung für den Erhalt demokratischer Strukturen hat. Die Protestbewegung seit 2023 zeigt eindrücklich, wie viele Bürger:innen sich gegen den Abbau rechtsstaatlicher Prinzipien und für Gleichberechtigung engagieren. Der Vortrag legt dar, wie diese zivilgesellschaftlichen Akteure trotz massiven politischen Drucks für Frieden, Demokratie und Menschenrechte kämpfen. Abschließend diskutieren wir über die Rolle internationale Solidarität und Aufmerksamkeit für die Stärkung dieser demokratischen Kräfte.

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